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Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V.
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Wohnhaus Hof Freiberg

Der Hof Freiberg ist eine vollstationäre Wohn- und Betreuungseinrichtung für chronisch alkoholabhängige Menschen mit besonderen Schwierigkeiten, wie Korsakow-Syndrom, hirnorganische Beeinträchtigungen, körperliche Einschränkungen, Resignation aufgrund langen Suchtverlaufs und häufigen Scheiterns sowie Hafterfahrung.

Das Wohnhaus ist ein ehemaliger Resthof am Ortsrand der Kleinstadt Garding im Herzen der Halbinsel Eiderstedt. Die Nutzer leben hier in Doppelzimmern und Einzelzimmern zusammen, die individuell gestaltet werden können. Das Haus befindet sich auf einem großzügigen, parkähnlich angelegten Grundstück, auf dem eine Kleintierhaltung betrieben wird. Je nach Fähigkeiten und Neigungen werden unsere  Bewohner in alle anfallenden täglichen  Aufgaben, wie Hofarbeiten, Zubereitung von Mahlzeiten, Arbeiten im Garten oder bei der Tierhaltung  aktiv mit eingebunden und durch unser Fachpersonal angeleitet.

Hier geht es zur Internetseite des Hof Freiberg mit allen Details.

Flyer zum Download

Weitere Informationen zum Einrichtungsprofil

Schwerpunkt

Korsakow

Der Schwerpunkt Korsakow‐Erkrankungen richtet sich an Menschen, die durch langjährigen Alkoholkonsum schwere kognitive Schädigungen entwickelt haben und deshalb nicht außerhalb einer stationären Betreuung leben können. Auch diese Einrichtung ist auf Dauer angelegt, es wird also in der Regel kein Übergang in weniger intensiv betreute Wohnformen angestrebt. Obwohl der Personenkreis mitunter auch gravierende Organschädigungen aufweist, zeichnet er sich häufig durch hohe körperliche Mobilität und Bereitschaft zur Übernahme von Tätigkeiten in handwerklichen, hauswirtschaftlichen oder gestalterischen Bereichen aus.

Neben der grundpflegerischen Unterstützung und Anleitung stehen tagesstrukturierende Beschäftigungsangebote im Mittelpunkt. Soweit möglich, werden die Bewohner in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eingegliedert. Bewohner, die nicht in der WfbM betreut werden, erhalten eine umfängliche Tagesstruktur in der Einrichtung, soweit möglich in neigungsorientierten Gruppensettings mit Bezug zur Umgebung.

Um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen, werden Angebote zum Erhalt kognitiver Restfähigkeiten, insbesondere der Orientierung, systematisch vorgehalten. Für Bewohner, die aufgrund alterungs‐ und erkrankungsbedingter Abbauprozesse nicht mehr mobil sind, wird die notwendige Behandlung und Pflege durch Kooperationen mit den vorhandenen Gesundheitsdiensten sichergestellt. Für die ärztliche Betreuung wird eine verbindliche Zusammenarbeit mit niedergelassenen Medizinern angestrebt.

Die Einrichtung setzt eine Abstinenzorientierung der Bewohner voraus. Für Suchtmittel-Rückfälle wird ein internes Verfahren der Aufarbeitung angewendet, in dem auch die Zusammenarbeit mit den Kliniken und ein abgestimmtes Fallmanagement verankert sind. Um den spezifischen Anforderungen des Personenkreises gerecht zu werden, wird der Standort in einer eher ruhigen, möglichst naturnahen Umgebung mit stabiler Nachbarschaft gewählt. Der öffentliche Sozialraum soll für die Bewohner fußläufig erreichbar und selbstbestimmt zugänglich sein.

Wohnen

Zurzeit leben in unserem Haupthaus  9 Bewohner, die sich jeweils  zu zweit  ein WC  und Bad  teilen. Die Zimmer sind zwischen 12 m² und 22 m² (Doppelzimmer) groß.

Die Sozialräume, wie  Küche, Essraum, Abwaschküche, Medikamentenraum, Hauswirtschaftsraum, Waschküche, MA-Büros und der  Aufenthalts- und Schlafraum der Nachtdienste  sowie der Kreativraum befinden sich ebenfalls im Haupthaus. Auf der „Tenne“ des Haupthauses sind  u.a. unsere Fahrradwerkstatt und unsere Holzwerkstatt zu finden.

Das „Holzhaus“ (Gartenhaus) auf dem Grundstück, bietet Platz für z.Zt. 6 Bewohner.  In diesem Haus gibt es ein Doppel- und 4  Einzelzimmer, die eine Größe von 12 m² bis 16 m² haben. Auch hier  teilen sich jeweils 2 Bewohner die sanitären Anlagen. Zusätzlich gibt es einen großen Aufenthaltsraum mit Sitzecke und Fernsehgerät, in  dem eine offene Küchenzeile integriert ist sowie einen Hauswirtschaftsraum. Eine große Außenterrasse lädt zum Entspannen und  Verweilen ein.

Um eine zusätzliche Belastung unserer an COPD erkrankten Bewohner zu vermeiden (und auch aus Brandschutzgründen) wird auf dem Hof Freiberg ausschließlich außerhalb der Wohnbereiche geraucht. Hierfür stehen eine beheizte Raucherhütte  sowie  eine überdachte Raucherecke zur Verfügung. 

 

 

Gruppenangebote

Unsere Vielfalt sehen Sie hier und ein Beispiel des Wochenplans

 

Ergotherapeutisches Angebot der Suchthilfe

Im Bereich der Suchthilfe arbeiten wir Ergotherapeut*innen mit Dir an deinen Stärken. Wir unterstützen Dich bei dem Erhalt und der Entwicklung deiner Handlungsfähigkeit. Gemeinsam finden wir unter Anwendung von ergotherapeutischen Methoden heraus, an welchen Zielen Du arbeiten möchtest und wie Du sie erreichen kannst.

Die Basis einer abstinenten, zufriedenen Lebensführung beinhaltet nach unserer Auffassung eine stabile und sinnvolle Tagesstruktur, welche wir durch unsere ergotherapeutischen Angebote unterstützen:

  • ergotherapeutische Befundung im Rahmen einer vollstationären Betreuung
  • Sozialkompetenztraining und Psychoedukation
  • Kreativwerkstatt
  • Achtsamkeit und Sinneserfahrung
  • Hirnleistungstraining
  • Bewegungsangebote
  • Freizeitgestaltung
  • Entspannungstechniken

Die Qualität unserer Angebote wird innerhalb der Suchthilfe durch uns Ergotherapeut*innen fortlaufend reflektiert und weiterentwickelt.

Hauswirtschaftliches Angebot der Suchthilfe

Wir, die Hauswirtschaft haben das Ziel, Dich bei Bedarf in allen hauswirtschaftlichen Bereichen (z.B. Wäschepflege, Reinigung, Wohnraumgestaltung, Verpflegung) zu unterstützen und zu begleiten.

Wir motivieren Dich, Deine hauswirtschaftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen, zu erhalten und auszubauen sowie mit Deinem Verpflegungsgeld gut zu wirtschaften.

Wir unterstützen Dich bei allen Fragen im Ernährungsbereich und geben Dir bei Bedarf Anleitung bei der Zubereitung frischer Mahlzeiten.

Bei verschiedenen Einschränkung, zum Beispiel bei Lebensmittelallergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten können wir Dich fachgerecht beraten und unterstützen.

Bei persönlichen Einschränkungen geben wir Unterstützung und begleiten Dich bedarfsorientiert.

Wir arbeiten ressourcenorientiert, ohne Menschen zu überfordern, mit Empathie und Fingerspitzengefühl.

Wir versuchen gemeinsam, eine gute Atmosphäre herzustellen, in der es sich gut leben und arbeiten lässt.

 

 

Team

Unser multiprofessionelles Team setzt sich aus Diplom-Sozialpädagogen, Altenpflegern, Erziehern, Krankenschwestern, Hauswirtschaftskräften und einem Hausmeister zusammen. Deren Arbeit wird von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin und dem sehr aktiven Beirat begleitet. 24h-Anwesenheit der MitarbeiterInnen.

Mitwirkungscharta

Der Beirat auf dem Hof Freiberg setzt sich aus drei gewählten Bewohnern zusammen, die sich regelmäßig mit einer Beraterin des Beirats (von der LAG Heimmitwirkung SH) und dem Leiter der Einrichtung zusammensetzen.

Dort wird besprochen, was die Heimbewohner brauchen, damit es Ihnen gut geht. Es werden dort auch Dinge besprochen, wie etwa Termine, Gestaltung der Essenpläne, Veränderungen der Belegung, Hilfen beim Einleben neuer Bewohner, Anregungen zur Verbesserung des Lebens in der Einrichtung, geplante Umbauarbeiten, Änderungen von Verträgen, Unfallverhütung, Planung von Veranstaltungen wie  das jährliche  Sommerfest, Ausflüge, Urlaubsfahrten.

Es wird zudem auch besprochen, welche Hilfen und Unterstützungen die Mitarbeiter für vereinzelte Mitbewohner benötigen, damit der Hof auch immer ansehnlich bleibt.

Des Weiteren sind natürlich auch hin und wieder Beschwerden da, die einzelne Bewohner nicht so ansprechen können. Der Beirat kümmert sich dann darum, damit die Anliegen des Bewohners auch vorgetragen werden. Der Beirat hat eine Schweigepflicht und diese auch unterschrieben. Neue Vorschläge für die Freizeitgestaltung werden aufgeschrieben und werden, so es möglich ist, auch umgesetzt. Das Durchsetzen der pünktlichen Taschengeldauszahlung, feste Termine für das Schwimmen und das Kegeln, ein Sportangebot, das  auf Körper und Geist und Entspannung ausgerichtet ist, wird vom Beirat unterstützt. Dabei wirkt der Beirat, mit Ideen und natürlich auch mit Hilfe bei der Umsetzung tatkräftig mit. Für Beschwerden gibt es auch noch einen unabhängigen Beschwerderat unseres Trägers, den der Beirat natürlich nur dann informiert, wenn es keine internen Lösungen mehr gibt.

Mitwirkungscharta - wir entscheiden gemeinsam

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Anschrift und Kontaktdaten

Ansprechpartner: Christian Mextorf 
Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V.

Tatinger Str. 73

25836 Garding 


Telefon 04862 8335
Telefax 04862 103214

E-Mail: hof.freiberg(at)bruecke.org
Internet: www.hof-freiberg.de

 

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